Hallo Welt!

Willkommen zu meinem Blog über die Welt der Hunde. Hier werde ich von Zeit zu Zeit kleine Artikel und Essays aus Sicht des Hundetrainers zu Themen aus dem Bereich  Hundeerziehung und Hundesports veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Mike Scheffner

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Kommunikation – aber wie?

Wir leben in einer Kommunikationsgesellschaft! Generation Twitter postet was sie gerade macht und hält ständig via Internet und Smartphone Kontakt. Man könnte meinen, dass heute jeder ein Kommunikationsprofi ist. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, mit ihrem Hund klar zu kommunizieren. Da wird das arme Tier mit dreifach verschachtelten Sätzen zugetextet oder jedes Kommando beginnt mit “Und” (“Und Fuß”, “Und bleib”, “Und jetzt kommst du aber endlich her, sonst werde ich echt sauer!”). Natürlich gibt es auch das andere Extrem: Die Wortkargen! Sie ziehen den Hund wortlos an der Leine hin und her und wundern sich, dass er dabei nichts lernt. (“Wieso soll ich da was sagen!? Der weiß ganz genau, dass er das nicht darf!”)

Was macht eine gute Kommunikation mit dem Hund aus?

Das Wichtigste: Der Hund muss verstehen, was wir von ihm wollen! Ein effektives Lernen erreicht man nur durch eine klare, unmissverständliche Kommunikation. Da Hunde Körpersprache viel besser verstehen, als das, was wir verbalisieren, sollte man auf Sichtzeichen und Körperhilfen nicht verzichten. Was die verbale Kommunikation angeht, muss ein Hund vier Sachverhalte verstehen:

  1. Er soll die geforderte Übung sofort ausführen, wenn er das Kommando dafür bekommt. (Nicht vorher und nicht erst 20 Sek. später.)
  2. Verbales Loben (fein, brav, toll, super etc.) bedeutet, der Hund macht gerade alles richtig. Wenn er dieses Verhalten weiter zeigt, wird er damit zum Erfolg kommen, also belohnt werden.
  3. Kommando “Falsch”, “Nein” oder “Lass das” bedeutet, der Hund macht gerade etwas falsch oder zeigt ein unerwünschtes Verhalten.
  4. Er soll so lange mit der Ausführung der Übung fortfahren, bis er wieder freigegeben wird. Dazu haben sich Auflösekommandos wie “Okay”, “Frei”, “Ende” etc. bewährt und natürlich auch der Klick beim Klickertraining.

Beherzigen Sie diese einfachen Regeln, dann schaffen Sie gute Voraussetzungen für den Lernerfolg Ihres Hundes. Ach, und eins noch… Schreien ist nicht notwendig. Hunde haben sehr gute Ohren!

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar